Schärding

Schärding Geschichte
- Inn bestimmte Schicksal und Entwicklung der bayerisch - österreichischen Grenzstadt
- 806 n.Chr. erstmals als landwirtschaftliche Siedlung „Scardinga“ in Passauer Urkunde erwähnt
- Schifffahrt und Handel (Salz, Getreide, Wein, Erze, Glas, Vieh, Holz, Tuchwaren) machten Schärding im Mittelalter zu einer wohlhabenden Stadt
- 1369 - 1779 gehörte Schärding zu Bayern
- Während Türkenbelagerung in Wien 1683 war Kaiser Leopold I samt Hofstaat nach Passau geflüchtet --> während dieser Zeit hielt das Kollegium des Reichshofrates seine Sitzungen in Schärdinger Burg ab
- 1809 napoleonische Truppen legen die Stadt in Schutt und Asche
--> 158 Häuser (auch Kirchen, Rathaus und Bürgerspital) in der Innenstadt wurden vernichtet --> wirtschaftlicher Niedergang Schärdings, von dem sich Schärding trotz vieler Bemühungen kaum noch voll erholen konnte
- 1892 erste Kneipp-Kuranstalt Österreichs
- 1930 neues Kurhaus (erbaut vom Orden der Barmherzigen Brüder)
- 1900 Gründung der „Ersten Zentral-Teebutter-Verkaufsgenossenschaft Schärding“ vom hochgebildeten Landwirt, Georg Wieninger
- 1945 beschossen Amerikaner die Stadt vom bayrischen Ufer aus, wobei einige Häuser komplett zerstört und über 100 beschädigt wurden

Sehens- und Erlebenswertes
- Oberer Stadtplatz mit farbenfrohen, barocken Bürgerhäusern
- Christophorusbrunnen
- Silberzeile
- Linzer Tor
- Stadtpfarrkirche
- Ehemalige Spitals- oder Heilig-Geist-Kirche
- Georg-Wieninger-Straße
- Passauer Tor
- Götzturm
- Wassertor
- Kloster Neuhaus
- Rathaus
- Schlosspark
- Burgbrunnen
- Barockgarten Orangerie